Material & Dokumentation
Erster Balken oben (Nicht zu bearbeiten)
Strukturelle Herausforderungen (8. AG-Sitzung)
Am 4. Mai 2026 fand die 8. Sitzung der heki-AG statt. Im Mittelpunkt standen die gemeinsame Reflexion der bisherigen Projektergebnisse.
Die beteiligten Einrichtungen berichteten von vielfältigen Veränderungen im Kita-Alltag. Thematisiert wurden unter anderem die Weiterentwicklung inklusiver Haltungen im Team, neue Formen der Elternbeteiligung, unterstützte Kommunikation, Partizipation von Kindern sowie der bewusste Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt. Viele Kitas beschrieben, wie kleine Veränderungen im Alltag langfristig zu mehr Teilhabe und inklusiven Strukturen beitragen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Diskussion der Befragungsergebnisse. Die Einrichtungen berichteten von unterschiedlichen Erfahrungen bei der Rückmeldung und Aufbereitung der Ergebnisse im Team, mit Eltern oder auf Trägerebene. Deutlich wurde dabei, dass inklusive Entwicklung Zeit benötigt und stark von den jeweiligen Rahmenbedingungen der Einrichtungen abhängt.
Darüber hinaus tauschte sich die AG intensiv über strukturelle Herausforderungen aus. Diskutiert wurden unter anderem Fachkräftemangel, fehlende Ressourcen, Unterstützungsbedarfe von Kindern mit herausforderndem Verhalten sowie notwendige personelle und organisatorische Rahmenbedingungen für gelingende Inklusion.
Abschließend wurden Ideen für die nachhaltige Sicherung und Verbreitung der Projektergebnisse gesammelt. Dazu gehörten unter anderem ein Praxishandbuch, digitale Lernangebote sowie Möglichkeiten zur stärkeren Vernetzung und zum fachlichen Austausch zwischen Einrichtungen.
Sozialraumorientierung und Vorbereitung der Abschlussveranstaltung (7. AG-Sitzung)
In der Online-Sitzung am 26. März 2026 der heki-AG, stand zunächst die Diskussion aktueller Entwicklungen aus den Praxisprojekten der Modell-Kitas an. Die Einrichtungen berichteten über sehr unterschiedliche Umsetzungsschritte: von der Anschaffung von Anybook Readern und der stärkeren Einbindung von Eltern in mehrsprachige Materialien über die Weiterentwicklung eines Kita- bzw. Willkommensbuchs mit Kindern bis hin zu kleineren inklusiv
en Maßnahmen im Alltag, etwa mit Gebärden, Metacom-Symbolen oder kultursensiblen Überlegungen zur Frühstückssituation. Auch die stärkere Vernetzung mit an Integration beteiligten Stellen wie Frühförderung, Therapie und Familienberatung wurde thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war ein fachlicher Input zur Sozialraumorientierung. Dabei wurde herausgearbeitet, dass Kinder und Familien immer in ihren konkreten Lebensbedingungen, Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten betrachtet werden müssen. Mit Blick auf Inklusion wurde betont, dass Teilhabechancen nicht nur innerhalb der Kita entstehen,
sondern auch von sozialräumlichen Bedingungen wie Infrastruktur, Netzwerken und Zugängen zu Unterstützung abhängen.
In der zweiten Hälfte der Sitzung wurde die Abschlussveranstaltung vorbereitet. Besprochen wurde insbesondere, wie die Einrichtungen ihre Projekte dort darstellen möchten.
Die Sitzung machte erneut deutlich, wie vielfältig die Praxisprojekte an den Modellstandorten angelegt sind und wie eng inklusive Entwicklung mit konkreten Allt
agserfahrungen, Kooperationen und sozialräumlichen Bedingungen verbunden ist.
- Zentrale Prinzipien der Sozialraumorientierung
Reflexion der Projekte und gemeinsame Handlungsempfehlungen (6. AG-Sitzung)
Am 26. Februar 2026 fand die 7. Sitzung der heki-AG in der Kita Kunterbunt in Lollar statt. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung gemeinsamer Handlungsempfehlungen für inklusive Kindertagesstätten.
Die beteiligten Modell-Kitas berichteten zuerst von aktuellen Entwicklungen in ihren Einrichtungen. Thematisiert wurden unter anderem Elternarbeit, Mehrsprachigkeit, Unterstützte Kommunikation sowie die Beteiligung von Kindern und Familien. Mehrere Einrichtungen beschrieben zudem, wie Aufnahmegespräche, Kommunikationsstrukturen und inklusive Materialien weiterentwickelt werden, um Zugänge für alle Familien zu erleichtern.
Auf dieser Grundlage wurden strukturelle Herausforderungen diskutiert, insbesondere mit Blick auf personelle Ressourcen, Leitungsfreistellung, Gruppengrößen sowie zeitliche Ressourcen für Team- und Konzeptionsarbeit. Die AG sammelte hierzu gemeinsame Handlungsempfehlungen, die durch das IKJ gebündelt und für die weitere fachpolitische Arbeit vorbereitet werden.
Die Sitzung machte erneut deutlich, wie wichtig der gemeinsame Austausch der Modell-Kitas für die Weiterentwicklung inklusiver Praxis ist.
Ergebnisse, Partizipation & Transfer in die Praxis (5. AG-Sitzung)
Am 17. November 2025 fand die fünfte Sitzung der heki-AG statt. Im Mittelpunkt stand die Reflexion der laufenden Erprobungsprojekte. Die beteiligten Kitas berichteten von vielfältigen Maßnahmen, unter anderem zur mehrsprachigen Bildungsarbeit, zu partizipativen Raumkonzepten, zur Weiterentwicklung der Eingewöhnung sowie zu Kinder- und Elternbefragungen. Dabei wurde deutlich, wie die Einrichtungen ihre Konzepte standortspezifisch weiterentwickeln und inklusive Ansätze im Alltag verankern.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorstellung der aktuellen Befragungsergebnisse. Die Rückmeldungen von Kindern, Eltern und Fachkräften wurden gemeinsam eingeordnet und diskutiert. Ergänzend dazu vertieften fachliche Inputs zur Partizipation von Eltern und Kindern zentrale Fragen zu Beteiligungsmöglichkeiten, Grenzen und strukturellen Rahmenbedingungen.
Die Sitzung verband die Auswertung der Ergebnisse mit fachlicher Vertiefung und konkreten Bezügen zur Praxis in den Einrichtungen.
- Stufen der Partizipation
- Kinderbeteiligung
Reflexion der Erprobungs-Projekte & erste Ergebnisse (4. AG-Sitzung)
Am 22. Mai 2025 kam die Arbeitsgemeinschaft „heki“ in der Kita Baumgarten in Hüttenberg zu ihrer vierten Sitzung zusammen. Im Fokus stand die Reflexion der Erprobungsprojekte und die Vorstellung erster Ergebnisse aus den laufenden Erhebungen. Die teilnehmenden Einrichtungen stellten praxisnahe Einblicke vor – unter anderem zu den Themen „Kinderperspektiven“ und „Index für Inklusion“. Diese Beispiele zeigten, wie inklusive Ansätze im Alltag der Kitas umgesetzt werden.
Erste Auswertungen der Erhebungen wurden vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Dabei ging es vor allem darum, wie die Ergebnisse so aufbereitet werden können, dass sie für die Zielgruppen verständlich und für die Kitas gut nutzbar sind.
Die Sitzung machte deutlich: Inklusive Praxis ist ein zentraler Baustein für die Arbeit in Kitas – und der Austausch in der AG „heki“ liefert wertvolle Impulse für ihre Weiterentwicklung.
Erster Balken oben (Nicht zu bearbeiten)
Vielfalt im Team als Ressource (3. AG-Sitzung)
Am 19.02.2025 trafen sich die AG-Mitglieder zur dritten AG-Sitzung in der Kita V, Mörfelden-Walldorf. Zunächst wurden für alle Anwesenden Kita-Führungen durch die Kita angeboten. Diese führten auch wie beim letzten Mal zu spannendem Austausch, der im Anschluss zu den konkreten (Erprobungs-)Projekten der Kita weitergeführt werden konnte. Jede Kita stellte ihre Projekte in einem kurzen Pitch vor, sodass daraufhin Fragen und Rückmeldungen aus dem Plenum erfolgen konnte.
Als Thema dieser Sitzung wurde zuvor „Vielfalt im Team als Ressource“ von der AG beschlossen. Für einen fachlichen Input sowie eine methodische Heranführung an dieses Thema wurde Prof. Dr. Sabine Fischer eingeladen. Im Rahmen dessen konnten die AG-Teilnehmenden in Austausch kommen und Erfahrungen dazu teilen. Am Ende wurden daraus Projektideen abgeleitet, die die Kitas in der Praxis erproben konnten.
Unter folgendem LInk finden Sie ein Video von Prof. Dr. Sabine Fischer, in dem die zentralen Aspekte zum AG-Thema „Vielfalt im Team als Ressource“ vorgestellt werden:
Der Index für Inklusion in Kindertageseinrichtungen (2. AG-Sitzung)
Am 03.12.24 fand das zweite Treffen der heki-AG in der Kita St. Josef, Klein Auheim/Hanau statt. Nach einer spannenden Führung durch die Einrichtung, die zu viel Austausch führte, hatten alle Modelleinrichtungen die Möglichkeit von ihren Projekten zu berichten und sich untereinander auszutauschen.
Hier war insbesondere Austausch zum Stand der Umsetzung kleiner Projekte in den Kitas relevant, die sich mit der Entwicklung eines gemeinsamen Inklusionsverständnisses oder der Thematisierung von Haltungsaspekten beschäftigen.
Anschließend stand dann die Auseinandersetzung mit dem Index für Inklusion in Kindertageseinrichtungen auf der Tagesordnung dieses AG-Treffens. Mit Petra Killian von der GEW konnten wir eine der Mitautor:innen der ersten deutschen Version des Index für einen fachlichen Input sowie die Vorstellung von praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Index gewinnen.
Zusätzlich zu Ihrer Teilnahme hat Petra Kilian zentrale Inhalte des Tages als Video festgehalten, dass wir an dieser Stelle präsentieren wollen.
Neben der grundsätzlichen Auseinandersetzung mit dem Index und den Möglichkeiten, diesen gewinnbringend in den Kitas einzusetzen, steht weiterhin das Thema Haltung und Inklusionsverständnis im Vordergrund.
Inklusion - Erkenntnisse und Perspektiven (1. AG-Sitzung)
Am 07.Oktober startete die heki AG des Projekts in die Arbeit. Vertreter:innen des Projektteams und der acht Modellstandorte tauschten sich in Gießen erfolgreich zu Inklusion in Ihren Einrichtungen aus. Thematisiert wurden neben Arbeitsweisen Inklusionsverständnisse, Entwicklungswünsche und Herausforderungen.
Gemeinsam wurden auch nächste Schritte und Projekte zum Thema in den Einrichtungen geplant. Die Fachkräfte teilten unterschiedliche Erfahrungen und Schwerpunkte zur Umsetzung von Inklusion in ihren Einrichtungen.
Einen wichtigen Ausgangspunkt lieferte ein Video-Input von Prof Dr. Timm Albers, der den Teilnehmenden in Vorbereitung zur Verfügung gestellt werden konnte.
Für die Arbeit zu Inklusion gelten insbesondere die Entwicklung gemeinsamer Inklusionsverständnisse und darauf aufbauend der Verständigung über inklusive Haltungen als relevante Ausgangspunkte.
Aufbauend auf dem Videoinput wurden insbesondere Möglichkeiten diskutiert, gemeinsame Inklusionsverständnisse in den Einrichtungen zu diskutieren. Diese beziehen nicht nur Fachkräfte ein, sondern richten sich genauso auch an die Kinder und Familien in den Einrichtungen.
Neben Informations- und Austauschveranstaltungen planen die Einrichtungen nun beispielsweise barrierearme Informationsangebote für Familien oder beschäftigen sich mit Kultursensibilität in der Einrichtung.







